Posts mit dem Label Im Glas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Im Glas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Fridays with Beatrice: Oeufs en cocotte with leeks, spinach and smoked salmon

This week, Lena and me 'pimped' the usual breakfast egg. As ususal, it was a recipe I totally missed while skipping through the pages. I love eggs (in all kinds) too, especially when the yolk is still runny ... At the moment I shouldn't eggs like that, but there are some things I can't resist. 
The egg is cooked in a waterbath  surrounded with flavours from leek, smoked salmon and spinach, a great combination for my taste anyway.


I didn't have a small and deep glass jar for layering all the ingredients like proposed, so I spread them thinnly into a Crème brûlée mould which worked fine too. I have to admit that I omitted the leek (just used some spring onions) just because right now I have to avoid food that causes flatulence.
Nevertheless the dish was a success - I barely got to taste a bite because everthing dissappeared into someones else's belly. We are having brunch on sunday with some friends, and I really think about making some oeufs into a cocotte of bread 'baskets' baked into a muffin tin ...


Roundup: If you want to spoil yourself for breakfast, this is a must-do. Otherwise a fast and healthy dish in between. My new favourite recipe I would say.

Bananen-Chai-Muffins mit Vanillecremefüllung

Neulich hatte ich noch einen Rest Vanillecreme von einem Tartebelag und wollte ihn nicht wegwerfen. Außerdem waren noch einige übereife Bananen übrig. Zum Glück waren es nur zwei, und es ereilte mich nicht so ein Schicksal wie Tartelette, die plötzlich mit über zwnazig dieser von ihr ungeliebten Früchten dastand. Einige der Ideen in ihrem 'Bananen-Bewältigungs-Post' sind sehr verlockend (insbesondere die Donuts), die werde ich sicherlichauch noch probieren. Ich entschied mich aber letzendlich für eine einfache Variante - ich wollte Muffins backen, allerdings mit einem etwas exotischeren Aroma. Seit meinen Chocolate-Chai-Cupcakes wollte ich mal wieder die damals hergestellte Gewürzmischung verwenden. Die Vanillecreme passte recht gut als Füllung dazu, also losgelegt.

Trockene Zutaten:
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL Chai-Gewürzmischung, fein gemahlen
  • eine Prise Salz
Feuchte Zutaten:
  • anderthalb reife Banane, zerdrückt
  • 80 ml Öl
  • 120 ml Buttermilch
  • 2 Eier
  • 140 g Zucker
  • 1 TL Vanillesirup
Das Rezept für die Vanillecreme findet ihr hier.

Trockene Zutaten mischen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, Buttermilch, Öl, Sirup und die Banane einrühren. Dann die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und untermischen. In mit Papier ausgelegte Muffinsförmchen füllen, dabei zuerst die Förmchen nur zur Hälfte füllen, die Vanillecreme (ca einen TL) in die Mitte geben und mit Teig bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 20 Minuten backen.

Da ich einen recht großen Teigüberschuß hatte (ich wollte nur 12 Muffins backen, das Rezept reicht aber locker für 18 Stück), konnte ich noch einige Gläser füllen. Von denen waren auf wundersame Weise in den nächsten Tagen die meisten geleert ... Eins konnte ich retten. Das steht jetzt erst einmal zur Haltbarkeitsbeobachtung gut versteckt in Dunkeln.


Kürbis-Currysoße

Was macht man mit unglaublich vielen Kürbissen? Genau, erstmal im Keller der Eltern zwischenlagern. Wenn dann da aber der Platz eng wird, muß man ein oder zwei zwangsläufig verarbeiten. Es folgt der Versuch eine (haltbare) Soße herzustellen, die ohne Probleme wenn immer benötigt hervorgeholt und verwendet werden kann wie zB für eine schnelle Variante meines Puten-Kürbis-Currys (ohne Kürbisstücke versteht sich).

ergibt 3 mittelgroße oder 5 kleine Gläser
  • 800 g Hokkaido-Kürbis, gut zerkleinert
  • eine große Zwiebel, gehackt
  • zwei gehäufte TL rote Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 125 g Erdnussbutter
  • Salz
Den Kürbis in Würfel schneiden und am besten mit der Küchenmaschine 'zerhäckseln'. Die Zwiebel zusammen mit der Currypaste in etwas Öl anbraten, dann den Kürbis unterrühren und ca 10 Minuten weiterdünsten bis er glasig wird, wenn notwendig Öl nachgießen. Die Kokosmilch einrühren und weitere 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.



Mit einem Pürierstab zu einer Soße verarbeiten. Die Erdnußbutter darin auflösen und mit Salz würzen. Wenn notwendig mit nochmal mit Salz, Currypaste oder Erdnußbutter abschmecken. Noch zwei Minuten kochen lassen und heiß in Gläser abfüllen.

Nachtrag: Heute mußten aus Sicherheitsgründen alle Gläser im Müll verschwinden, da sich die Deckel etwas gehoben hatten. Wahrscheinlich ist die Soße in dieser Zusammensetzung nur ca eine Woche im Kühlschrank haltbar. Schade!

Buttermilch-Panna Cotta Teil I - Desserts mit Löffelbisquit und Himbeeren

Einen meiner Lieblingsblogs den ich regelmäßig lese ist Cannelle et Vanille. Neulich hatte Aran, die diesen Blog schreibt einen 'Gastauftritt' bei Design sponge ("a daily website dedicated to home and product design"). Dort schaue ich auch öfters vorbei, unter der Rubrik 'in the kitchen with ...' hatte ich schon manches leckere Rezept entdeckt, zB auch das für die Walnuß-Ahornsirup-Muffins. Diesmal war ich über den Lemon Curd and Buttermilk Panna Cotta Cake sogar noch mehr begeistert. Ich liebe Panna cotta, aber bis jetzt sind alle meine Versuche eins geschmacklich wie aus dem Laden/Restaurant zu reproduzieren gescheitert. Die Herstellung hörte sich aber simpel an und durch die Butermilch schien es auch nicht zu süß und schwer zu sein.

Meine wilde Leidenschaft für süße Nachspeisen nach einem herzhaften Mahl ist (zumindest Robert) hinlänglich bekannt, und falls ich nicht dazu komme, sorgt er auch für Nachschub in Form von diversen Arten Joghurt, Vanillecreme oder Quark. Falls ich nämlich einmal nichts davon im Kühlschrank vorfinde, kann das schon zu schlechter Laune führen, und wer will schon einen nach Süßem gierenden fauchenden Drachen in seiner Küche haben ;). Man kann es schon als Ritual bezeichnen dass ich auch zur Arbeit immer einen Joghurt oder ähnliches mitnehmen muss.

Das Panna cotta schien zur Befriedigung meiner Gelüste bestens geeignet und wurde sogleich ausprobiert, was dazu führte dass ich sofort davon abhängig wurde. Ich habe seitdem nur noch das gegessen, in verschiedensten Variationen - mit Beeren oder mit Zitronenbeigabe. Nun wollte ich diese Köstlichkeit auch mit auf Arbeit nehmen, also wurde sie in ein Glas mit Deckel gefüllt (bloß gut dass ich immer so viele Sachen aufhebe). Als Krönung gab es dazu noch frische Himbeeren und Löffelbisquit:

Buttermilch-Panna cotta-Desserts mit Löffelbisquit und Himbeeren
reicht für ca 5 kleine Gläser

  • 5 Stck Löffelbisquit
  • 2 EL Limoncello (ersatzweise Zitronensaft)
  • 250 g Himbeeren
  • 250 ml Sahne
  • 55 g Zucker
  • 2 Blätter Gelatine
  • 125 ml Buttermich
Den Löffelbisquit in Stücke brechen und mit je einer Stange den Boden eines Glases bedecken. Mit Limoncello beträufeln. Dann die Himbeeren gleichmäßig in die Gläser verteilen.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne zusammen mit dem Zucker erwärmen (das Ganze sollte nicht kochen), darin dann die ausgedrückte Gelatine auflösen, dabei immer gut rühren. Zum Schluß die Buttermilch unterrühren. In die Gläser füllen und abkühlen lassen, danach im Kühlschrank für 3-4 h fest werden lassen.

Cherrymania: Süßkirsch-Passionsfrucht-und Sauerkirsch-Cassis-Weiße Schokolade-Marmelade & mehr

Die Früchte des Sommers kommen immer zusammen in großen Eimern die mich stöhnen lassen ;) Zuerst ein blauer 5l-Eimer gefüllt mit den besten Süßkirschen die ich jemals gegessen habe. Der Vater meiner Schwägerin hat einen großen Kirschbaum im Garten der dieses Jahr wider Erwarten große saftige und madenfreie (!) Früchte in rauen Menge lieferte. Nachdem Robert und ich uns fast daran übergessen hätten wollte ich den Rest zu Marmelade verarbeiten (welche ich ab un zu ja auch zum Backen verwende wenn keine frischen Früchte als Füllung verfügbar sind). Aber zuerst mußte ich die Köstlichkeiten noch fotografisch festhalten.


Die Idee mit den Passionsfrüchten war folgende: Da die Kirschen sowieso recht süß waren und das durch den Zucker noch verstärkt wird, wollte ich ein säuerliches Element als geschmacklichen Gegenpunkt. Nur leider ist mein Geldbeutel so groß und Passionsfrüchte immer so verfügbar dass ich nur Fruchtfleisch verwenden konnte. Durch den Sirup kam wieder Zucker hinzu, den ich dann bei der Zucker-Gelfix-Mischung weggelassen habe. Kurze Zeit später gab es dann auch Sauerkirschen (und ich habe manchmal echten Heißhunger auf Kirschmarmelade!) so dass diese auch eingekocht werden sollte. Da meine Eltern den Baum in unserem Garten schon gut abgepflückt hatten bekam ich einen Pack Eingefrostete (von der Ernte ein paar Tage vorher) dazu. Insgesamt reichte es sogar noch für eigene eingekochte rote Grütze und Kompott (von Robert schon in Mengen mit Vanillesoße verschlungen ;) . Der (kirschenfreie) Winter kann also kommen.

Süßkirsch-Passionsfrucht-Marmelade


  • ca 1500 g Süßkirschen
  • 4 Passionsfrüchte
  • 50 ml Passionsfrucht-Sirup
  • eine Packung Gelierfix 3:1
Die Kirschen entsteinen und pürieren. Dann durch ein Sieb streichen um die Schalen zu entfernen. Das Innere der Passionsfrüchte auskratzen und mit dem Sirup zum Kirschpüree dazugeben. Den Zucker lt. Packungsangabe mit dem Gelierfix vermischen (wer es nicht so süß mag kann die Menge um 50 g reduzieren) und dann unter die Fruchtmasse rühren. Aufkochen lassen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann heiß in Gläser abfüllen.

(Die Variante mit Gelierfix finde ich besser, da man die Zuckermenge reduzieren kann, bei den fertig vorgemischten Gelierzucker-Päckchen geht das leider nicht.)

Sauerkirschmarmelade mit Cassis und weißer Schokolade Etikette Kirschmarmelade.png

  • 1900 g Sauerkirschen, entsteint
  • 100 g Cassis-Sirup
  • 100 g weiße Schokolade, gehackt
  • 550 g Zucker
  • 2 Päckchen Gelierfix 3:1
Die Kirschen entsteinen und pürieren. Cassis-Sirup und das mit dem Zucker vermischte Gelfix unterrühren. Aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Den Topf von der heißen Platte nehmen und die weiße Schokolade unterrühren bis sie vollständig aufgelöst ist. Dann in Gläser abfüllen. Die Gläser stehen leider noch ohne Etikette im Flur - entworfen und Papier gekauft ist schon, aber der Drucker ist kaputt und auch in der Abstellkammer fehlen die Unterbringungsmöglichkeiten in Form von neuen Einlegeböden ...

Schoko-Haselnuss-Kuchen (im Glas) - "Schokolade"

Ich wollte gerne noch einen Kuchen im Glas backen, und es sollte etwas schokoladiges werden. Da fiel mir ein Buch ein, was ich von meiner Schwägerin geschenkt bekommen hatte: "Schokolade" vom Parragon-Verlag. Ich blätterte es durch und fand tatsächlich eins, welches ich für diese Zwecke abwandeln konnte.

Zum Buch:

Insgesamt interessante aber kalorienreiche Ideen - da wird man schon vom anschauen dick ... Es gibt mehrere Kapitel - kalte & warme Desserts, Kleingebäck und Torten. Ich hätte mir die Kuchen-Abteilung schon umfangreicher gewünscht und dafür weniger kalte Desserts. Jeder weiß doch inzwischen, wie man Schoko-Fondue herstellt, und für Fruchtspieße brauche ich auch kein Rezept - und wer will schon Schwärzwälder-Kirsch-Trifle oder kandierte Orangenschalen?! Den Kuchen mit Marshmallow-Überzug fand ich hingegen witzig, werde ich vielleicht auch noch ausprobieren.

Schoko-Haselnuss-Kuchen

für 6-7 1/4l-Weck-Sturzgläser

  • 175 g Zartbitter-Schokolade
  • 175 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier, getrennt
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g gemahlene Haselnüsse

Die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter schmelzen. Das Eigelb mit 100 g von dem Zucker cremig schlagen. Die Schokoladen-Butter-Masse unterrühren (nicht heiß dazu geben, sonst gerinnt das Eigelb!). Mehl, Backpulver und Haselnüsse darüber sieben und unterheben. Das Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker dazugeben. Den Eischnee unterhebn und den Teig in die gefetteten Gläser geben. Als kleine "Uberraschung" habe ich in die Mitte noch die "Goldene Kugel" einer bekannten Firma gedrückt. Bei 190°C (Umluft 160°C) 30-35 Minuten backen.


Dulce de Leche

Auf der Suche nach anderen "Goodies" für meine Weihnachtspakete fiel mir wieder mein heißgeliebtes Karamellbuch ein. Laut diesem war es auch möglich Dulche du Leche, argentinische Karamellcreme, selbst herzustellen. Allerdings warnte das Buch auch vor explosiven Überraschungen, da man Dosen mit gezuckerter Kondensmilch in geschlossenem Zustand kochen sollte. Ich versuchte also alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um dies zu vermeiden. Laut Anleitung sollte das Wasser im Topf nämlich nicht sieden..


Also holte ich meine Induktionskochplatte heraus, stellte sie auf (den abgedeckten Herd) und erhoffte mir von der Temperatureinstellung der Platte einiges. Nur funktionierte es nicht so wie gedacht - bei 100°C blubberte es mächtig gewaltig und die Dosen schlugen gegeneinander dass einem Angst werden konnte und bei 80°C passierte rein gar nichts ... Außer dass sich die Dosen wölbten und ich deswegen schon aus diesem Grund die Temperatur nicht hochstellen wollte. Nach 2 Stunden hin und her entschloß ich mich zu handeln und eine Dose zu öffnen um nachzuprüfen, ob diese Methoden denn überhaupt funktionierte.


Die angestochene Dose spritzte natürlich erstmal heiße Kondensmilch in hohem Bogen durch die Küche (was soll auch sonst passieren?! Auch in meiner Küche herrschen die Gesetze der Physik ...). Das zeigte mir nur dass die Milch zwar heiß geworden war, aber nicht im geringsten schon angefangen hatte zu karamellisieren wie geplant. Also mußte ich doch die Temperatur höher stellen - nach einem kurzen Blick ins Internet fand ich auch ein Mittel gegen das Geklapper - einen Spüllappen auf den Topfboden und dann war glücklicherweise Ruhe. Nur war die Zeit inzwischen sehr weit fortgeschritten und ich wollte eigentlich ins Bett - aber der Topf verlangte nach regelmäßigem Wassernachfüllen ...


Ich stellte mir den Kurzzeitwecker und die Zeitschaltuhr der Platte ein. Irgendwann in der Nacht war dann alles fertig (der Lappen im Topf festgebacken und alles eine große Schweinerei da die offene Dose rumgekleckert hatte). Zur Überprüfung des Ergebnisses machte ich dann die ohnehin schon offene Dose auf und fand erstmal eine Sahne-Wasser-Lache vor. Nachdem diese abgegossen war kam eine klebrige schokobraune Masse zum Vorschein und ich jubelte insgeheim über die gelungene "Verwandlung". Aus meinem guten Papier aus dem Bastelladen stellte ich noch neue Banderolen her - jetzt kann das Ganze für teuer Geld verkaufen ;) Und was macht man damit? Banoffee Pie zum Beispiel.


Aprikosenkuchen mit Vanille & Mohn (im Glas)

Dieses Rezept ist eine abgewandelte Variante von Jamie Olivers Zitronenkuchen und reicht genau für 6 1/4l-Weck-Sturzgläser.

  • 115g weiche Butter, plus Butter für die Gläser
  • 115g extrafeiner Zucker
  • 4 große Eier
  • 180 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Mohnsamen
  • Saft von 1 unbehandelten Zitrone
  • 4 EL Aprikosensaft (kann zur Not auch Orangensaft sein)
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt
  • 125 g Mehl mit 1 gestrichenem TL Backpulver gemischt, gesiebt
  • 200g getrocknete Aprikosen, in kleine Würfel geschnitten

Butter und Zucker zu einer cremigen Masse schlagen, die Eier einzeln unterarbeiten. Dann den Saft, die Vanilleschote, Mohn, Mandeln und Mehl unterrühren, zum Schluß die Aprikosenstückchen unterheben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 30 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

Da ich den Kuchen wegen der Haltbarkeit nicht so feucht haben wollte habe ich getrocknete Aprikosen und Aprikosensaft verwendet - man könnte natürlich auch "normale" Früchte nehmen und den Saft weglassen.




Nach dem Etikettieren sahen die Gläser dann fertig so aus:

Hokkaido-Milchbrot (im Glas)

Das folgende Rezept habe ich auf einem der zahlreichen Foodblogs entdeckt, die ich (eher unregelmäßig) lese. Es hat schon einen kleinen Siegeszug durch viele Blogs hinter sich und wurde immer in den Himmel gelobt, so dass ich auch nicht wiederstehen konnte. Ich hatte es schon einmal bei meinen Eltern zu Hause im Brotbackautomaten ausprobiert, wo es bei meiner Mutti sofort großen Anklang fand, da es auch noch im "älteren" Zustand im Toaster aufgebacken herrlich schmeckt. Da laut meiner Recherchen über Kuchen im Glas angeblich auch Hefeteig darin gut gelingen soll, wollte ich das Milchbrot im Glas ausprobieren.
Ich nahm das Rezept von Chili und Ciabatta und wandelte es etwas ab.

Der Teig reicht für 4 1/2l-Weck-Sturzgläser und ein kleines Brot (Kastenform) oder ca. 7 1/2l-Weck-Sturzgläser.

  • 600 g Weizenmehl (am besten Typ 550)
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 30 g Milchpulver
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 150 ml Schlagsahne
  • 9 g Salz
Alle Zutaten bis auf das Salz vermischen und 4 Minuten kneten, dann das Salz dazugeben, weiterkneten, bis sich der Teig von den Wänden löst und ein schöner elastischer Teig entsteht. Die Küchenmaschine sollte schon was aushalten können, meine fing nach der angegebenen Zeit an merkwürdig zu riechen so dass ich ihr eine Pause gönnen mußte. Den Teig auf das Doppelte des Ausgangsvolumens aufgehen lassen. Dann den Teig in die gewünschte Anzahl Stücke teilen und nochmal ruhen lassen. Ich habe dann die Stücke zu langen Streifen ausgerollt und zu Schnecken aufgerollt und so in die gefetteten Gläser gesetzt, dann im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft) ca. 30 Minuten gebacken. Die Deckel hatte ich die ganze Zeit mit im Ofen, die Ringe habe ich 10 Minuten vor Backende in kochendes Wasser gelegt. Nachdem ich alles aus dem Ofen geholt hatte habe ich die Gläser gleich mit den heißen Deckenl und (sicherheitshalber) 3 anstatt zwei Klammern verschlossen (da die Mitte der Brote tlw über Deckelniveau aufgegangen war und ich sie wieder flach drücken mußte). Das hinterher entstandene Kondenswasser war zum Glück nicht allzu viel und ist nach ein paar Stunden wohl in das Brot mit eingezogen, so dass die Gläser am nächsten Tag nicht mehr beschlagen waren.

Brombeer-Weiße Schokolade & Kirsch-Minze-Marmelade

Meine Weihnachtsmarmeladen dieses Jahr sollten wie immer etwas besonderes sein, aber auch schmecken, deswegen kamen nur Früchte in Frage die auch aus der Tiefkühltruhe gut schmecken. Eine Serie mit Banane-Passionsfrucht hatte ich versucht, aber wegen Ungenießbarkeit wegwerfen müssen ...

Brombeer-Weiße Schokolade-Marmelade

  • 900 g TK-Brombeeren
  • 1 Päckchen Gelierfix 3:1 (zB von RUF) und 350 g Zucker
  • 120 g weiße Schokolade
Ich habe 50g Zucker weniger genommen, die aufgetauten Beeren püriert und das Gelierfix nach Packungsanleitung verwendet. Die Schokolade wird am Ende des Kochvorgangs vor dem Abfüllen untergerührt.

Kirsch-Minze-Marmelade
  • 1000 g TK-Kirschen
  • 1 Päckchen Gelierfix 3:1 (zB von RUF) und 350 g Zucker
  • 1 kleiner Bund Minze
  • 5-6 EL Pfefferminzsirup (zB von Monin)
Der Sirup ist nicht unbedingt notwendig, aber ich habe den immer im Haus weil ich den gerne in Kräutertees zum Süßen gebe. Die Kirschen, den Sirup und die Minze pürieren und mit dem Gelierfix nach Packungsanleitung verarbeiten.

Die Gläser habe ich anschließend mit einem Stoff von IKEA, Stickgarn und selbstgemachten Etiketten verschönert. Die habe ich (wie beim Kuchen im Glas) auf spezielles Papier gedruckt und mit warmer flüssiger Gelatine angeklebt.